MPU Ablauf

Führerschein weg? So läuft die MPU ab!

Die Abläufe sind immer gleich – Ihr Fall ist individuell

Es ist tatsächlich passiert. Ihr Führerschein ist weg, die Führerscheinstelle hat Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen und Sie dürfen kein Fahrzeug mehr nutzen, für das Sie einen Führerschein brauchen. Dazu gibt es eine Sperrfrist: solange werden Sie auf jeden Fall auf Ihre Fahrerlaubnis verzichten müssen.

Wichtig:

  • Die Sperre beginnt mit der Rechtskraft Ihres Strafbefehls
  • Bei Entzug wegen Alkohol beginnt die Sperrfrist ab dem Tag, an dem Sie Ihren Führerschein abgeben mussten
  • Wenn Sie Ihren Führerschein wegen Ihrer Punkte verloren haben, beginnt die Sperrfrist mit der Mitteilung darüber
  • Wurde Ihnen der Führerschein bereits einbehalten oder Ihre Fahrerlaubnis entzogen, wird Ihnen die Zeit zwischen Erlass und Rechtskraft des Strafbefehls angerechnet

Frühestens sechs Monate vor Ablauf der Sperrfrist können Sie eine neue Fahrerlaubnis beantragen. Prüfen Sie, ob in Ihrem Fall eine Sperrfristverkürzung infrage kommt. Prüfen Sie, ob Sie zur MPU müssen. Wenn ja – bereiten Sie sich so früh wie möglich und gründlich auf die MPU vor. Wenn nein – kommt es hoffentlich nie dazu.

Lassen Sie sich früh bei einem kostenlosen Erstgespräch beraten – es lohnt sich!

MPU: es ist soweit – der Tag der MPU

Eine MPU hat das Ziel, sicherzustellen, dass von Ihnen durch Ihr Verhalten keine erhöhte Gefahr für die Verkehrssicherheit mehr ausgeht. Es liegt an Ihnen, das genau an diesem Tag unter Beweis zu stellen. Dafür zieht der Gutachter die Begutachtungsleitlinien der Bundesanstalt für Straßenwesen heran.

Es wird eine medizinische Untersuchung erfolgen, der Ihre physischen, also körperlichen, Voraussetzungen für Ihre Fahreignung prüft. Außerdem findet ein Leistungstest statt, um Ihre Reaktion und Konzentration zu prüfen.

Natürlich kommt auch ein psychologisches Gespräch. Wir haben Sie gemeinsam intensiv darauf vorbereitet und sind sicher, dass die Vorbereitung Ihnen einiges für Ihr Leben mitgegeben hat.

Hier werden folgende Fragen geprüft:

  • Was genau haben Sie falsch gemacht?
  • Warum haben Sie das getan?
  • Wann und warum haben Sie Ihr Verhalten geändert?
  • Wie haben Sie diese Änderungen erreicht?
  • Was hat sich dadurch in Ihrem Leben verändert?
  • Wie stellen Sie sicher, dass diese Änderungen von Dauer sind?

An dieser Stelle ist es von großer Bedeutung, ehrlich zu sein. Es kommt auf die Wahrhaftigkeit Ihrer Äußerungen an und nicht auf auswendig gelernte Formeln oder Antworten. Genau das ist der entscheidende Punkt, an dem wir von der MPU Rems-Murr Sie optimal unterstützen können.

Wenn möglich erhalten Sie noch am Tag der Untersuchung eine erste Einschätzung über den Verlauf der MPU. Der schriftliche Bescheid kommt nach etwa zwei Wochen bei Ihnen zuhause an.

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